Exnovation & Unlearning: Loslassen. Neu Denken. Zukunft gestalten. (Teil 2)

Shownotes

In dieser Folge geht’s uum die Frage: Warum Organisationen lieber ineffizient bleiben, als sich von alten Systemen, Prozessen oder Identitäten zu trennen.

Gemeinsam mit Dr. Gudrun Töpfer driften wir irgendwo zwischen Star Trek, Sauerteigbrot, KI-Zukunft, Klangschalen und deutscher Regelungswut ab und landen mitten in der eigentlichen Frage moderner Organisationen: Was passiert mit Menschen, wenn ihre Expertise plötzlich nicht mehr gebraucht wird?

Wir sprechen über Führungskräfte, die an sterbenden Systemen festhalten. Über „Dieter“, dessen kompletter Selbstwert an einem alten Tool hängt. Über KI, die Arbeit ersetzt, aber nicht automatisch Sinn stiftet. Über Unternehmen, die vom Warp-Antrieb träumen und emotional trotzdem noch im Faxgeräte-Mindset leben.

Und dann wird’s plötzlich existenziell: Brauchen Menschen Arbeit wirklich nur fürs Geld? Oder geht es eigentlich um Stolz, Kontrolle, Identität und Wirksamkeit?

Zwischen Toyota, Militärlogik, Wissensverlust der Babyboomer, spirituellem „Anfängergeist“ und organisatorischer Betriebsblindheit entsteht eine Folge über die vielleicht unangenehmste Wahrheit unserer Zeit: Die größte Innovationsbremse ist nicht Technologie. Sondern der Mensch.

**LINKS ** https://epinoia.ai/ueber-uns/ und https://www.gudrun-toepfer.de/ https://werk762.de/

Bücher https://www.amazon.de/Ambidextrie-Organisationen-Praxisbuch-beidh%C3%A4ndige-Zukunft/dp/3791052411 https://www.amazon.de/Exnovation-Innovation-Ver%C3%A4nderungen-Systemisches-Management/dp/3791061488

Und unser Substack-Artikel zum Thema Unlearning: https://substack.com/home/post/p-193355963

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin ja bekennender Treki und es gibt ein wunderschönes Zitat.

00:00:06: Das treibt mich schon, also jahrelang treibt ich das um.

00:00:09: Und zwar sind die da mal wieder auf einem Planeten gelandet was da halt so passiert bei denen an so einem Donnerstag.

00:00:16: und dann gehen sie in eine Gesellschaft rein, die völlig technikfrei lebt.

00:00:20: und dann tauschen die sich aus und stellen fest hey!

00:00:23: Die haben die ganze Wroptechnung

00:00:25: usw.,

00:00:25: haben die alles?

00:00:26: Sie benutzen sie nun nicht, weil sie haben entschieden.

00:00:28: Sie wollen das nicht benutzen.

00:00:29: und dann sind natürlich die von der Enterprise natürlich total barf und sagen, hey was soll denn das?

00:00:33: Ihr könnt euch dochs Leben leichter machen!

00:00:34: Und so dann sagt die Frau Wir haben uns bewusst dagegen entschieden Weil wir denken Wenn wir die Arbeit des Menschen eine Maschine machen lassen Dann nehmen wir dem Menschen etwas weg.

00:00:45: Und diese Diskussion ist so unbequem wie man sich nur vorstellen kann.

00:00:50: Die schieben alle wie ne große Buchwelle vor uns her

00:01:04: Am Werk Ein Podcast der Genossenschaft, Werk

00:01:11: sieben sechs zwei.

00:01:14: Herzlich willkommen zurück zum zweiten Teil unseres Deep Dives zum Thema Learning und Exnovation mit der wundervollen Doktor Gudrun Töpfer.

00:01:22: in der letzten Folge falls euch interessiert haben wir über den Additionsreflex gesprochen und warum das Exnovieren so furchtbar schwierig ist.

00:01:30: Und in der Folge wird es jetzt hoch philosophisch und wirklich zutiefst menschlich.

00:01:36: In der Folge geht es eigentlich um alles, geht um Star Trek, Sauerteigbrot und sogar um Klangschalen.

00:01:42: Wir haben wirklich alles mit drin was geht!

00:01:44: Wir springen auch gleich rein und stellen uns die Frage warum das Ego von Führungskreffen beim Exnovieren so oft im Weg steht?

00:01:51: Im Podcast hört ihr von unserer Genossenschaft Peter & Silke Und meine Wenigkeit Ich bin Miriam und wünsche viel Spaß beim Zuhören.

00:02:03: Aber jetzt zum Thema Führungen also Unternehmertunk, ist das Thema Exnovation auch ein Ego-Problem?

00:02:13: Das habe ich ja angewiesen.

00:02:15: Ja so...das war ja mein Projekt!

00:02:17: Da hängt ja hier meine Reputation.

00:02:20: Ich sage jetzt mal, dass war erfolgreich, wie Ramses sagt den Krieg verloren.

00:02:25: Ich hab gewonnen, baut sich eine Pyramide fertig.

00:02:27: War super.

00:02:30: Also da findet natürlich alles die Anwendung was in Unternehmen so lustiges los ist an Menschlichkeiten.

00:02:35: und Klar, wenn ich dann dieses Beispiel mit Erding Nagelack hat sich ja mittlerweile gut rumgesprochen und da war das Missverständnis zu Grunde gelegen.

00:02:47: Dass es ein paar Personen in der Fürchsetage gab die besonders an diesem Produkt hingen, das war gar nicht so.

00:02:52: Und deswegen hat man halt auf die Zahlen die eigentlich sagen wir müssten das Produkt einstellen, hat man nicht so geguckt jetzt sondern gesagt Mensch nee!

00:03:00: Da probieren wir noch mal ein Quartal und dann machen wir hier nochmal einen anderen Ansatz, sondern setzen wir hier noch einmal eine Ressource drauf.

00:03:06: Gleich das gute Geld im Schlecht hinterher geworfen.

00:03:09: Also es sind Abläufe die kenne ich aus ganz vielen Projekten.

00:03:12: Und da ist nicht nur dieses eine Person hat zum Beispiel neues Tool, ein Computerprogramm eingekauft nun eingeführt und will dann davon nicht ablassen Sondern auch dass Menschen in bestimmten Konstellationen ja ein ganz starkes Kompetenz erleben bekommen und sagen in diesen Dingen, da fühle ich mich wirksam.

00:03:30: Da kenne ich mich aus, da fülle ich mich kompetent.

00:03:32: Da kann man mich alles fragen auch wenn die Person jetzt nicht erfunden hat oder nicht ins Unternehmen geprefft hat.

00:03:38: aber jemand hat da so ein Kompetenzraum wo er ganz zu Hause ist.

00:03:43: Und das dann zu killen, wo man sagt Wir wissen tatsächlich nachher nicht wohin mit dem Dieter der sich primär mit diesem Programm auskennt, der das wartet entstand hält, der der Ansprechpartner dafür ist genau Und wir haben echt keine gute Idee, was Dieter dann tun könnte.

00:03:59: Weil der kann eigentlich nur das und er möchte das auch gern tun.

00:04:01: Das sind schon richtig harte Entscheidungen, ne?

00:04:03: Weil man hat ja trotzdem als Unternehmerinnen nicht nur eine Verantwortung für die Zahlen oder für die Ressourcen sondern auch für die Menschen, die da arbeiten.

00:04:12: Und dann ist die Frage können wir denn diesen Personen, können wir denen eine Brücke bauen?

00:04:15: Da hier du kannst dich auch hier wirksam züllen.

00:04:18: Was gibt neues Programm, möchtest du dir das mal angucken?

00:04:20: Dann sagt ja Dieter es gibt sich Gründe warum das neue Programm scheißes und das alte war viel besser.

00:04:24: okay Gucken wir uns trotzdem mal an und schauen, ob wir da einfach einen guten Platz für die Personen finden, die dann hier ihren primären Wirkungsraum verlieren.

00:04:35: Ich

00:04:36: glaube Miriam du meinest auch Gradführungskräfte, also in unserer Organisation gibt es diese, die sagen Naja ich muss ja gut so sein wie ich bin weil sonst wäre ich ja nicht da wo ich bin.

00:04:55: Und es mag bis dahin ja auch alles richtig gewesen sein, aber jetzt wären sie an der Stelle wo Sie jetzt sind.

00:05:01: vielleicht doch zum Problem nämlich mit der alten Denkweise.

00:05:05: So im Sinn von diesem einsteinste Tat ich kann die Probleme nicht mehr der gleichen Denkweiserlösen mit der sie geschaffen wurden so und die Sinnen an der stelle ein Stück weit im Weg haben.

00:05:17: wir war nicht genug kriegen nicht genug zurückgespiegelt und haben nicht genug Selbstreflektionsfähigkeit, um das zu erkennen.

00:05:26: Und ich glaube es ist menschlich total verständlich ja?

00:05:29: Er guckt da schon in den Spiegel und sagt Ja bisher war ich gut so aber jetzt werde ich zum Problem stelle ich hier gerade fest Ich exnoviere mich jetzt mal selbst oder so.

00:05:38: also Das wäre ein ganz neues Erlebnis muss ich sagen.

00:05:46: Da ist glaub ich dieses... Oder ein ähnlich gelagertes Problem mit das, was wir ganz am Anfang besprochen haben.

00:05:52: Wenn eine Organisation sich das leistet, solange einfach nicht so richtig da zu investieren, dann ist es schade.

00:05:59: und bei dieser Art von Führungskräften vielleicht genauso wenn eine Organisation diese Fähigkeit zum Feedback und zum Reflektieren nicht entwickelt hat.

00:06:07: Das beißt jetzt einfach alle in die Füße, wenn das jetzt nicht da ist.

00:06:12: Wenn ich nicht die Möglichkeit habe jemandem zu spiegeln, denn du bei aller Liebe, wir sollten das anders aufwuchen.

00:06:17: Schau mal!

00:06:18: Ich würde das so und so machen.

00:06:20: Und das ist mein Vorschlag, was sagst du denn dazu?

00:06:22: Wenn dann jemand sagt Entschuldigung ich bin hier vorgesetzt, da muss mir das nicht mal anhören.

00:06:26: Dann hat die Organisation ein Problem.

00:06:28: Aber ihr hattet das Problem schon immer.

00:06:30: Und

00:06:31: wird halt jetzt deutlicher...

00:06:33: ...und jetzt fällt es mehr und mehr auf.

00:06:35: ne?

00:06:39: Ist das eine Generationen-Ding?

00:06:43: Wir wohnen ja noch überall in den Betrieben aber du als jüngere Generation folgenden jüngeren Generationen, die jetzt teilweise auch schon die ersten Leitungs-Ebenen einnehmen.

00:06:59: Sind sie unterschiedlich im Weglassen?

00:07:04: Ich glaube nicht dass ich eine ausreichend große Grundgesamtheit habe um so eine Generationsaussage zu treffen.

00:07:10: Da versuche ich mich jetzt ein bisschen rumzumudeln und mich etwas fernhalten billig.

00:07:17: Das kommt so wahnsinnig darauf an.

00:07:21: zum einen was in der Organisation für ungeschriebene Regeln gelten.

00:07:26: Das ist oft so ein großer Faktor und wenn die Regel gilt, wenn du freundlich bist darfst du alles erst mal ansprechen dann kann man egal welcher Generation das sagen.

00:07:38: Dann gibt es trotzdem Einzelpersonen ja?

00:07:40: Dann sind wir beim Individuum die Sachen nicht hören wollen klar, denen das besonders schwerfällt, die vielleicht besonders betroffen sind.

00:07:47: Also mein erster Reflex zu antworten wäre ne ich glaube nicht, dass hängt an der Generation.

00:07:51: Ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht dass viele Ingenieurinnen und Ingenieure unfassbar emotionslos im besten Sinne sind, wenn man denen sagt nee das ist falsch wir machen es anders.

00:08:02: Und dann kann man eine gute saftliche Argumentation hinlegen weil das das Instrumentarium ist mit dem einfach diese Berufsgruppe Dinge beurteilt.

00:08:11: Und da kann man sagen aha ok tatsächlich also ja okay dann machen wir's halt so.

00:08:15: Ja okay das ist mir jetzt auch egal ich will ja das funktioniert.

00:08:18: ob jetzt so oder so ist nicht egal.

00:08:19: Also ich glaube es hängt vielleicht eher ein bisschen an der an der Profession Der Haltung der Personen, ob man denen mit so einem Rabiaten kommt, das lasst mir jetzt mal weg.

00:08:27: Das machen wir anders, aber den damit kommen kann und die die Bubble in der ich viel unterwegs war die letzten Jahre eher so.

00:08:36: HR- und Personalbereich ist ja ein sehr weltanschauliches Thema.

00:08:41: Geradezu geht er geradezu in so ungesund philosophische Ecken manchmal.

00:08:45: Und über der Frage wollen wir Menschen hier motivieren oder nicht im Unternehmen?

00:08:48: Da habe ich Tage zugebracht an Diskussionen ohne Ergebnis.

00:08:56: demotivieren wir Menschen, wenn wir ihnen Feedback geben.

00:08:58: Darüber kann man monatelang streiten.

00:09:02: Kann man sich auch aufhalten dran?

00:09:05: Ich sage nein.

00:09:06: andere sagen ja okay dann stehen wir hier und da kriegt bei Menschen halt manchmal einfach nicht weg.

00:09:10: Da gibt es keine Wahrheiten, da gibts Meinungen.

00:09:13: und jetzt möchte ich natürlich nicht sagen dass alle Menschen im Heierbereich so sind oder mit dieser Vollständigkeit dazu gesagt habe überhaupt nicht.

00:09:22: aber ich glaube da wo wir in Bereiche kommen wo man viel mit Meinung Anschauung arbeiten muss.

00:09:27: Da ist es viel schwieriger als da, wo ich vielleicht Zahlen habe oder einfach das Herleiten kann und sagt hier, dass doch für das Ziel ist, wir erreichen wollen es doch wahrscheinlich besser.

00:09:37: Lass doch mal so probieren!

00:09:39: So jetzt bin ich einmal außen rummehrendert.

00:09:42: Ich würde sagen die Generationen sind's nicht.

00:09:45: Ja aber schon andere Punkte auch genannt.

00:09:46: Das fand ich schon toll auch.

00:09:50: Und man kann sich ja im Zweifelsfall auch noch immer retten wenn man dann eben die Position der Zahlen theoretisch hätte, aber man lieber mit den Philosophien rohmeiert, sag ich mal.

00:10:02: Damit wir nicht die mit den Zahlen relativ schnell klare Fakten geschaffen wären, aber mit denen dann eben nicht arbeiten möchte und die da nicht heranzieht sondern eben die dann im Semantischen lässt.

00:10:14: das ist ja bei Behörden oft möglich.

00:10:16: also daher Also

00:10:20: spannend, finde ich.

00:10:22: Ich komme ja aus dem Bereich Produktionssysteme ursprünglich wo es eben um knallharte Zahlendatenfakten geht, wo man Sekundenbruchteile einspart indem man Sachen zum Beispiel weglässt oder Pogajoke-Systeme einbaut oder ähnliches.

00:10:39: Das Thema kontinuierlicher Verbesserungsprozess beinhaltet auch Exnovation vom Grundgedanken her dass man eben Sachen optimiert und auf den Prozess guckt, um Zeit einzusparen, Qualität zu optimieren, Kosten einzusparen Personalkosten einzusperren whatever.

00:11:00: So vom Grundgedanken her gucke ich auf das Ergebnis gucke auf dem Prozess und schau was du optimieren kannst probier es aus und dann wird's skaliert!

00:11:10: Und so werden wir die Nummer eins.

00:11:14: Und Toyota war immer das große Vorbild.

00:11:16: Toyota Produktionssystem, TPS.

00:11:18: Die haben immer gesagt wir bauen in erster Linie Menschen ins weiter Linie Autos.

00:11:25: und mit dieser Verbesserungsphilosophie haben die es verstanden ein System zu bauen einen etwas zu produzieren Aber auch Menschen zu entwickeln, nicht auf sich selber zu gucken.

00:11:40: Auf das Ego sondern auf das System.

00:11:43: Das ist

00:11:43: ein wunderschönes Beispiel wo halt das Ziel klar ist.

00:11:46: Wenn das Ziel klares wir müssen hier Autos herstellen die müssen schnell hergestellt werden es muss hochwertig sein wir brauchen wenig Ausschuss, wenig Fehler.

00:11:54: Wir brauchen wenig Verschwendung.

00:11:56: also unsere Prozesse dürfen wenig Verschwendungen beinhalten Dann ist das Ziel komplett klar.

00:12:03: Ich kenne es aus dem Frühjahr-Refer und dann also im MTM Bereich, wo man natürlich sagt wir müssen den Griffweiten sein, wie werden die Sachen angedient

00:12:10: usw.,

00:12:11: dass ich nicht mal beim Langen über den Schreibtisch oder meinen Arbeitsdivox schon rüber eine Verschwendung habe.

00:12:18: Da kann ich natürlich krass optimieren!

00:12:19: Man muss aber auch sagen da hat der handelnde Mensch in der Kette am Ende natürlich extrem wenig Freiheitsgrade.

00:12:26: Und das kollidiert natürlich an einem anderen Ende auch ein bisschen mit der Frage, was darf denn oder was soll denn Arbeit für den Menschen bedeuten?

00:12:32: Wenn ich sage okay ob ich jetzt hier Person eins oder zwei hinstelle ist mir im Grunde egal.

00:12:38: Es ist ja eine Erfüllungsfunktion eines komplett durchgeplanten Prozesses dann kollidierte es irgendwo anders halt mit unserer Vorstellung von wir gestalten Arbeitsräume, wir setzen uns selber zähle will tragen Verantwortung selbst verantwortet für unsere Bereiche und es ist einfach eine andere Form große Ziele arbeitsteilig zu erreichen.

00:12:57: Dieses Ziel mit dem Auto, das erreiche ich nur so.

00:13:00: Ich kann nicht frühestfünfzig Leute in einen Maschinenhalle sperren und sagen ihr macht es schon?

00:13:05: Das wird bestimmt klasse!

00:13:07: Und das geht nicht.

00:13:08: Das erreiche ist nur so und das ist okay.

00:13:11: Und andere Ziele die erreiche halt nur anders.

00:13:15: und was davon immer Innovation oder Exnovation zum Ziel beiträgt.

00:13:19: Das kann dann total unterschiedlich sein.

00:13:21: Ich muss mir nur übers Ziel klar sein.

00:13:24: Und der Punkt ist ja jetzt, in dieser neuen Welt wo Arbeit andere Bedeutung hat und wir diese wundervollen KI-Tools haben hier zu einer neuen Übereinstimmung zu kommen auch mit Exnovation, Innovation ein System.

00:13:38: Was lagere ich aus an die KI?

00:13:40: Mache ich Cyberhuman Teaming.

00:13:42: Ich kann ganz viel automatisieren Ich kann aber auch KI nutzen, um wirklich sehr innovativ zu arbeiten und Neues zu kreieren.

00:13:54: Und muss aber auch Altes exnovieren.

00:13:56: also wir kommen ja zum ganz anderen Aushandlungsprozess jetzt.

00:14:01: Ja tatsächlich ist ja die Frage wenn ich mit einer KI zusammen irgendwas entwickelt habe ein Text zb wer hat den denn gemacht?

00:14:09: Weil ich das dann bin ich da stolz darauf eigentlich.

00:14:11: was bedeutet das denn eigentlich?

00:14:12: bin ich dann stolz weil ich einen tollen Text geschrieben hab?

00:14:15: oder Oder fühle ich mich dann eigentlich, wenn ich mal ganz ehrlich bin mit mir selber, fühle sich mich ein bisschen doof.

00:14:19: Weil ohne die KI wäre es vielleicht nicht so gut geworden und ja hier vielleicht eine geschliffene Formulierung reingebracht, die wärme nicht eingefallen.

00:14:27: Und da... Ich bin ja bekennender Träcki!

00:14:31: Es gibt ein wunderschönes Zitat, das treibt mich schon jahrelang um.

00:14:36: Und zwar sind sie damals wieder auf einem Planeten gelandet was da halt so passiert bei denen an so einem Donnerstag.

00:14:43: Und dann gehen die da in eine Gesellschaft rein, die völlig technikfrei lebt.

00:14:47: Dann tauschen sie sich aus und stellen fest hey!

00:14:50: Die haben die ganze Wobtechnung

00:14:52: usw.,

00:14:52: haben die alles?

00:14:53: Sie benutzen sie nun nicht weil sie haben entschieden sie wollen das nicht benutzen und von der Enterprise sind natürlich total buff und sagen hey was soll denn das?

00:15:00: hier könnte ich das Leben leichter machen.

00:15:01: und so sagt die Frau Wir haben uns bewusst dagegen entschieden Weil wir denken wenn wir die Arbeit des Menschen eine Maschine machen lassen dann nehmen wir dem Menschen etwas weg.

00:15:12: Und diese Diskussion, die ist so unbequem wie man sie sich nur vorstellen kann.

00:15:17: Die schieben wir alle wie eine große Bugwelle vor uns her schon lange seit der Automatisierung gestartet ist und jetzt mit KI erst recht.

00:15:24: Wir schieben das für uns her weil noch können wir uns ja mit KI-Tools, weil Sie nicht bespaßen lassen wo wir ein Foto hinschicken.

00:15:32: dann kommt ein Fotos zurück wo ich ne rote Nase aufhabe.

00:15:34: es alles ganz witzig haha.

00:15:36: aber die Frage drunter was ist denn Arbeit bedeutet Arbeit für Menschen?

00:15:40: Die schieben wir vor uns her und ich würde gerne haben, dass wir uns darüber austauten.

00:15:44: Weil die tut richtig weh!

00:15:46: Da haben sich doch ganz viele Theologen schon ewig auch damit beschäftigt.

00:15:51: Stimmt?

00:15:52: Was bedeutet Arbeit für den Menschen?

00:15:54: weil wenn er quasi keine Ahnung von der Allmutter kommt oder Gottes Abbild ist oder so dann is ja ein Kreator, einen Schöpfer Und Arbeit regt ja dazu bei Dass dieser Anteil sich quasi verwirklicht.

00:16:10: Aber wenn ich mich bei deinem Thema gut runde, wenn ich jetzt mit KI zusammen was kreiere.

00:16:16: Ich glaube, ich hänge davon ab wie viel Anteil ich mir selbst zuschreib in diesem Kreationsprozess also das meine Wahrnehmung darüber ist, wie hoch mein Anteil ist und wie zufrieden nicht dann mit mir bin.

00:16:31: Wenn ich aber sage die KI ist doch hundertmal besser als ich bis ich so ein Text verfasst habe hier meinen letzten Aufsatz, ich hirn da drüber rum ewig und ich rede fünfmal hin und her mit der KI per Chat.

00:16:46: Und ich sag, der schreib's mal in dem Stil, mit dem ich sonst schreibe und die rottst mir das einfach raus in unter einer Minute.

00:16:54: Nachhocke ich vorne dran und denk' mir na bravo!

00:16:59: Wozu hast du jetzt Lebenszeit hier vom Rechner mit Tippen verbracht?

00:17:03: Weil so viel Spaß macht dir das Tippe per se

00:17:05: nicht?!

00:17:06: Und jemand anderer wird sagen, doch da hatte ich richtig Laune dabei.

00:17:09: Ich habe mich gefühlt wie jemand der jetzt wirklich produktiv ist und ich hab was geschrieben.

00:17:14: Das hat mir richtig Freude gemacht ja?

00:17:16: Und ob die KI das drei Minuten schneller kann, ist mir egal!

00:17:20: Ich glaube das hat wieder etwas mit Haltung und so weiter zu tun

00:17:25: oder?

00:17:26: Das ist ein super Beispiel was du gerade gesagt hast weil mir fällt gerade ein nicht nur bin ich dann hinterher vielleicht stolz oder nicht.

00:17:33: Da ist dieser Zuschreibungsprozess.

00:17:35: Aber entwertet das nicht vielleicht am Ende auf, was sie bisher über mich dachte.

00:17:39: Mein Selbstkonzept, ne?

00:17:40: Ich dachte vielleicht ich dreht in die Welt hinaus und sage ich bin jemand der gut Text zu schreiben kann... ...und dann macht die KI das sind zwanzig Sekunden und zwar vielleicht ein Tag besser als sich.

00:17:47: Entwertet es?

00:17:48: Na was macht das mit mir...?

00:17:50: Mit meinem Bild, was ich bisher von mir hatte also eine Person, die gut schreiben kann!

00:17:55: Und dieses... Also damit... Kann ich ja sagen okay da brauche ich jetzt gar nicht mehr so stolz sein weil offensichtlich ist jeder Mensch auf diesem Planeten der Zugang zu diesen KI-Tool hat jetzt Jetzt, heute hier.

00:18:09: Du brauchst dir darauf nichts mehr einbilden?

00:18:11: Das ist jetzt vorbei und das bedeutet was?

00:18:13: Das können wir uns glaube ich noch gar nicht vorstellen.

00:18:15: also ich krieg selber wirklich nicht gegriffen und ich arbeite viel und ständig mit KI Und jetzt auch natürlich mit der neuen Firma und ich kriege es nicht gegriffen ob wir daraus irgendwas Schönes für uns machen können.

00:18:28: Ich weiß es nicht.

00:18:29: Ganz ehrlich, ich sehe es noch nicht.

00:18:30: Es ist bestimmt irgendwo.

00:18:31: aber...

00:18:34: Dein Tracky Beispiel, wo die sich bewusst gegen vorhandene Technologie entscheiden.

00:18:40: Da also ich kenn so... Ich weiß nicht das kennt ihr wahrscheinlich auch zu diese Idee?

00:18:45: Ich bin wie ein Haus sozusagen gestaltet und in meinem Haus gibt es viele Räume.

00:18:51: Also je mehr Räumen ich habe, indem ich halt irgendwas mache Ja was weiß ich!

00:18:55: Ich hab einen Anteil der gerne Gärtnert Dann bin ich jetzt nicht mehr die Person, die von sich denkt, dass sie supergut schreibt.

00:19:04: Aber ich bin immer noch die beste Gärtnerin, ne?

00:19:07: Weil ich sehe... Ich hab' die Hände in der Erde und ich seh direkt ob da die Erdbeeren kommen oder nicht.

00:19:12: Das kann mir KI-Stand.

00:19:14: Jetzt Kommt die Ihnen diesen Raum in meinem Ressourcenhaus noch nicht rein.

00:19:19: Den anderen kann die vom Jahr aus besetzen aber den nicht.

00:19:22: Und da ist doch glaube ich die Frage Wie viele von diesen Räumen du in deinem Haus hast Wenn du nur einen hast Und da scheißt ja die KI rein.

00:19:31: Da willst du dann nie wieder reingehen, weil das stinkt jetzt also und fühlst dich auch nicht mehr wohl

00:19:35: darin.".

00:19:37: Das ist vielleicht eine Aufgabe, die wir für Menschen entwickeln müssen – die wir so gar nicht sehen, dass dieses Haushalt Räume haben muss, die nicht durch Technik weggeräubern wird?

00:19:47: Ich back zum Beispiel super gern Brot und ich habe jahrelang auf mein perfektes Sauerteigbrot hingearbeitet, also wirklich jahrelang!

00:19:52: Kein Spaß

00:19:52: jetzt!".

00:19:54: Aber ich weiß auch nicht, was sich mit meinem Leben macht.

00:19:56: Wenn jetzt halt ein Brotbackautomat kommt, der einfach meinen Sauerteigbrot einfach easy hinkriegt und ich klecker da das Anstellegut rein und Mehl hinterher und dann komme ich am nächsten Tag und da ist da ein Topbrot rausgeworden.

00:20:07: Also ich weiß nicht ob wir nicht irgendwann Technik in diese dinglichen Bereiche rein lassen werden, da kann man trotzdem noch Freude am Gärtnern haben ne?

00:20:14: Aber man kann auch sagen, ich könnte jetzt auch vier Wochen in Urlaub fahren und die Erdbeeren überstehen es trotzdem.

00:20:19: Weil mein Gartenroboter macht's halt dann.

00:20:22: Und der guckt sich die Erddbeeren an und er redet mit denen damit's den gut geht so wie meine Mama das zum Beispiel gemacht hat.

00:20:27: Die ihre Erdbären immer besprochen hat fröhlich und sie war ganz sicher, dass die zu denen sie nett waren, dass sie dann besser getragen haben und so.

00:20:35: Also wo diese Bereiche sind, die nur uns Menschen vorbehalten bleiben, das müssen wir glaube ich neu aushandeln.

00:20:41: Ich weiß nicht... Ob nicht einundfünfzig Prozent der Menschheit sagt, wenn ich es mir leicht machen kann, mach' ich's mir leicht.

00:20:47: Und dass das einen Wert hat, als sich manchmal schwerer zu machen... Da fühle ich mich wahnsinnig alt, wenn Ich das sage!

00:20:52: Aber ich glaube, dass das was ist, was wir neu denken und verhandeln müssen.

00:20:58: Der sagt, ich könnte es mit Technik machen, ich mache es, ich gehe da jetzt zu Fuß.

00:21:02: Allein damit ich nicht total verblöde.

00:21:07: Ich glaub', das ist der Punkt ne?

00:21:09: Sobald ... Da gibt's doch irgendwie so'n Assbach-Science-Fiction-Film aus den Siebzigern, wo die da nix mehr arbeiten und hocken alle verblödet.

00:21:18: Mehrere?

00:21:19: Ja

00:21:19: ja!

00:21:20: Ich hab schon nen Witz gemacht... Vor kurzem ist mir eingefallen, ich habe einen alten Film geguckt und hab gesehen dass Leute auf uns ein Schatz weiß filmen das Leute waren es zehn auf nem Bahnhof und dass sie da alle ihre Köffer hier getragen haben Und ich konnte gar nicht fassen wie lange wir Menschen gebraucht haben um unter Koffer rollend runterzumachen.

00:21:39: Das habe ich dann geteilt und dann schrieb mir jemand und sagte, ja ist auch bescheuert.

00:21:43: Weil wir haben es uns allen so bequem gemacht.

00:21:45: dafür gibt's jetzt halt das Fitnessstudios da müssen wir das dann halt wieder abtrainieren weil wir unser Koffer nicht mehr selber tragen.

00:21:50: und dann dachte ich vielleicht gibts ja irgendwann sowas ähnliches wie Fitnessstudio fürs Gehirn wo wir dann einfach unser Gehirntrainieren müssen aktiv weil wir es einfach so wenig belasten und brauchen irgendwann dass wir schauen müssen dass wir nicht vor Blöden stehen frei händig alles keine schönen Aussichten finde

00:22:10: Ja, kommt darauf an.

00:22:11: Wir haben ja auch so viele Dinge die wir im Vergleich zu einem Steinzeitmenschen einfach nicht mehr draufhaben.

00:22:17: ob das jetzt Wahrnehmungen sind an Gerüchen, an Schmeckern, ansonstigen Sinnes-Wahrnehmung den werden dann irgendwelche Nummern geben in der Hoffnung dass es doch noch irgendwie sowas davon spürbar wäre.

00:22:31: von siebten bis Sohn zu vieltensinn und auch hier dass wir durch die Vertreibung aus dem Paradies von unserer Händearbeit leben müssen Aber eigentlich ursprünglich jetzt vielleicht wieder zu dem göttlichen Zustand zurückkehren können, dass wir eben nicht mehr von unserer Hände Arbeit leben müssen oder der bürokratischen Anteil davon.

00:22:51: Das sind ja natürlich dann Varianten und die müssen wir uns mal nachdenken, das ist jetzt kein Philosophie-Podcast hier aber eigentlich ist da schon lange in uns drin, dass sie uns eigentlich nicht über die Arbeit definieren sollten weil die war mal als Bestrafung gedacht

00:23:10: Ja, ich bin da voll dabei.

00:23:14: Also vielleicht müssen wir auch die Räume in dem Haus von Silke und von uns allen... Vielleicht müssen wir einfach neue Häuser bauen?

00:23:25: Wir müssen gucken dass da verschiedenste Dinge drin sind durch die wir uns halt als Menschen uns selber begreifbar machen.

00:23:34: Dass wir in der Umwelt wirksam sind und Dinge tun und erreichen und stolz empfinden und Kompetenz erleben und all die Dinge Die wir Freunde hatten, die im Arbeitsleben auch Menschen zufrieden und glücklich waren.

00:23:47: Da muss natürlich ein Smartphone sein.

00:23:50: Natürlich!

00:23:54: Aber wir alle wissen schon seit Langem – das ist vor der Zeit der KI gewesen – dass wenn wir uns nur über die Arbeit definieren, jedoch am Ende sehr unglückliche Menschen sind und man mit vieler Erlebnis auch noch mindestens im Lebensalter, im höheren Lebensalter einfach sehr ungrücklich sind weil sie sich ausschließlich über die Arbeiten definiert haben….

00:24:13: Diskussionen oder Veränderungen in der Arbeitswelt, Menschensehung nicht gemacht.

00:24:18: Und wenn ich dann nicht mehr gebraucht werde?

00:24:21: Weil ich die Kompetenz nicht mehr habe oder die Skills, die heute gebrauchten werden.

00:24:25: Ich bin aber Führungskraft und da kommt mein Ego... ...und ihr wisst doch was das jetzt hinausläuft!

00:24:29: Dann sage ich das aber ein Superprojekt, obwohl das völlig schwachsinnig ist mittlerweile.

00:24:34: Aber ich bin hier der Kaiser in meinem Silo Und dann so schließt sich der Kreis.

00:24:40: Also wir brauchen alle mehr Räume mit coolen Sachen drin und neuen Skills, Human-Skills die uns Freude bereiten und wir brauchen keine Arbeit mehr.

00:24:52: Bürokratismus ist sowieso schlecht und Administration kann man zum großen Teil automatisieren.

00:25:00: was machen dann die ganzen?

00:25:01: Beamten, die müssen dann exnowieren und innovieren.

00:25:04: Zu Achtzig Prozent sind wir ausgelastet mit diesem Themen.

00:25:09: Es ist ja nicht so als hätten wir nicht eine Menge zu tun als Gesellschaft!

00:25:12: So ist es ja nur nicht.

00:25:15: Ja apropos du bist ehrenamtlich.

00:25:18: ich glaube ich weiß gar nicht wann du arbeitest.

00:25:20: Ich sehe immer nur oft LinkedIn dass Du dies machst mit deinen Hunden Und da im Altersheim bist, und da machst du was ehrenamtlich in der Schule dieses ... oder hab ich gesagt, ich meld mich an.

00:25:32: Hab ich vergessen müsst?

00:25:33: Peinlich!

00:25:34: Ja genau.

00:25:37: Genau wie kriegst du das denn alles unter einen Hut eigentlich?

00:25:43: Ich plan das halt, dann mach' ich das halt.

00:25:46: Wow... Ich habe den Luxus, ich hab den totalen Luxus.

00:25:49: Denn jetzt alle Kinder die groß genug sind dass sie sich selber versorgen können und sich selber sortieren.

00:25:55: Das heißt, tatsächlich habe ich den Luxus mir meine Prioritäten gelegentlich auch von Woche zu Woche schieben zu können wie ich das möchte.

00:26:04: Und die Welt gerade schwierig ist, das wissen wir alle und ich hab entschieden dass sich hier meinem Umkreis also wenn ich meine arme Ausstrecke um mich im Kreis drehe, dass es so mein Umkreist, dass ich dort Gutes tun möchte und zwar mit den Ressourcen die ich halt habe vielleicht auch ein Raum in meinem Häuschen empfinde ich diese Ehrenämter eben als etwas, was mich nicht belastet und was sie noch unterbringen muss.

00:26:29: Sondern zum einen als Gegenpunkte zu meinem Brotjob sozusagen.

00:26:34: Und zum anderen als Bereicherung weil ich dort mich kompetent erlebe in Dingen die in meinem normalen Job nichts zu tun haben.

00:26:40: Also die ich dort nicht erleben darf und ich erleben kann.

00:26:43: Zum Beispiel in meinem Job geht es jetzt um wir brauchen schnell, wir brauchen gut Wir brauchen KI, wir brauchen Zack!

00:26:47: Wir brauchen das!

00:26:49: Wenn ich im Seniorenheim mit so einer Runde Bingo spiele... Da spielt Zeit einfach überhaupt keine Rolle.

00:26:56: Und wenn ich dann mit jemandem mit einer Person aufs Zimmer gehe, weil die Person ihre Brille vergessen hat und das dauert zwanzig Minuten... Ja, dann ist es halt so!

00:27:03: Dann suchen wir in aller Seelenruhe zwanzich Minuten die Brille.

00:27:06: Und da erlebe ich eine Ruhe, eine Zeit hat, spielt keine Rolle.

00:27:11: Das ist was mir niemand anders in keinem anderen Job oder irgendwo geben kann.

00:27:15: Ich bin total egoistisch, das liebe ich, das ist schön.

00:27:18: Und dann haben wir doch alle etwas davon.

00:27:20: Absolut

00:27:23: Ach wundervoll, das verbindet dich auch mit Silke.

00:27:26: Silke du arbeitest ja auch total viel ehrenamtlich weiß gar nicht wie du das in deinem neben deinem einvierzig Stunden Job noch unterbringst.

00:27:35: Das ähnlich wie bei Gutrunden ist quasi des bedienten inneres Bedürfnis von mir nach Ruhe und weniger Taktung und da geht glaube ich Spekulation von mir Da geht bei mir wahrscheinlich die Herzfrequenzrate runter, das ist schon fast automatisch.

00:27:54: Und mein Hirn schwingt sich glaube ich auf einen ganz anderen Zustand ein also auf einen wo nicht mehr ein Gedanke den andern jagt und das noch und das muss du noch denken sondern Das machen einfach... Bei mir sind es behinderte Senioren und die sind total herzlich manchmal auch nicht Die können sich halt nicht verstellen, das finde ich klasse.

00:28:18: Wenn die dich nicht leiden können, merkst du es deutlich.

00:28:21: Und wenn sie dich mögen, merkest du es auch deutlich und das ist einfach schön.

00:28:27: Das ist auch was... Also ich hab in dem Seniorheim auch natürlich Personen, die an Demenz erkrankt sind wo ich genau weiß, wenn wir heute etwas zusammen spielen oder jetzt was zusammen spielen dann haben wir jetzt zehn lustige Minuten und das is danach weg und das weiß ich.

00:28:40: Man macht es trotzdem.

00:28:44: Da führt kein Achtsamkeits- und Resilienztraining der Welt hin.

00:28:48: Wenn man das macht, dann ist man so gezwungen im Besten im Moment zu leben.

00:28:58: Das erfährt man auf einem ganz anderen Level als wenn ich hier sitze und versuche so... Ich muss jetzt hier resilient in mich reinatmen.

00:29:05: Da reicht ein Runde Mensch ärgere dich nicht mit vier Dementensignorinnen.

00:29:08: Reicht für eine Woche locker!

00:29:15: Ja, wäre das nicht schön wenn wir in den Betrieben und im öffentlichen Dienst richtig gut exnovieren würden?

00:29:21: Und dann würden wir die Zeit für diese Themen investieren.

00:29:26: Das wäre doch für die Gesellschaft wundervoll oder?

00:29:30: Wie realistisch seht ihr denn das?

00:29:35: Also ich glaube wir lernen ja gerade das Thema Innovation in die Organisation reinzubringen und zwar sehr schmerzhaft dem öffentlichen Dienst und sehr mühsam.

00:29:46: mürvoll.

00:29:47: Und ich sage mal den Skill und die systemische Verankerung von Exnovation, da sind wir glaube ich noch Kilometer davon entfernt.

00:29:56: Meine persönliche Meinung.

00:29:59: Das Wort ist noch nicht einmal bekannt.

00:30:03: Aber wir hätten jeden Anlass dazu nämlich genauso wie es Gudrun erklärt hat ja?

00:30:07: Wir haben begrenzte Ressourcen.

00:30:10: und wie setzen wir die möglichst vernünftig ein?

00:30:13: und wie gestalten wir unsere Prozesse so dass kürzestmöglichen effizienten Weg da überhaupt hinkommen.

00:30:20: Und das geht nur mit weglassen, ne?

00:30:21: Weil ihr kennt doch den Spruch alle mit dem Tannenbaumprinzip.

00:30:26: Oben fängt schmal an und jeder nach unten wird immer breiter und jeder hängt noch ein Klöckchen mehr dran.

00:30:32: und so sind ja wir,

00:30:33: ne?!

00:30:34: Ganz oben regelt einer was auf den Ebenen drunter muss es noch weiter ausgeregelt werden.

00:30:39: Da muss noch einen Prozessschritt mehr dran

00:30:41: usw.,

00:30:44: unübersichtlicher und ein Wust an Zeug und beschweren sich dann alle über Bürokratismus, obwohl alle mit den besten Absichten gestartet sind.

00:30:53: Kommt das dabei raus?

00:30:55: Und wenn wir in der Situation exnovieren nicht lernen, leben wir uns komplett selbst.

00:31:02: von einer Auftragserfüllung oder von der Unterstützung der Auftragserfüllungen sind wir echt viel zu weit weg.

00:31:11: Wir drehen den Motor hoch und er läuft heiß, aber es kommt überhaupt gar keine Umsetzung.

00:31:20: Keine Wirkung, kein PS auf die Straße.

00:31:23: Ich würde gerne eine Verständnisfrage stellen.

00:31:25: Und zwar habe ich einen Gedanken dazu gehabt, den ich entgegentreten lassen würde.

00:31:32: Ist denn diese Festschreibung noch Glöckchen dran und Regelungswut?

00:31:37: Wodurch ist denn die ausgelöst?

00:31:38: Ist das nicht ohne dass es eine retorische Frage sein

00:31:41: soll?".

00:31:42: Es ist nicht das Bestreben danach, unklare Zustände zu vermeiden.

00:31:46: Also es heißt festzuschreiben wie irgendwas zu sein hat um weiß ich nie ein Standard oder um irgendwas festzusschreiben damit wir keine Räume offen lassen in denen Menschen einfach willkürlich zum Beispiel irgendwie entscheiden können Sonst sagen okay da haben wir jetzt offensichtlich einen Punkt der wurde durch Regelung A nicht abgedeckt ist mach mal die Regelungen A eins noch dran damit das jetzt besser geregelt ist.

00:32:08: Und dann ziehen wir in die Lande mit A eins, stellen wir fest O noch ein ungeklärtes Problem und dann gibt es Regel A zwei dazu.

00:32:14: Dann gibt es A zwei A

00:32:15: usw.,

00:32:15: also ist es nicht bestreben, ungeklärt Räume klein zu machen?

00:32:20: Steckt das dahinter?

00:32:23: Also ich glaube tatsächlich, wenn man Verwaltung exekutive Menschen machen lässt, die dafür ausgebildet sind, die halten diese Unklarheit aus weil sie ja genau der Job hat.

00:32:35: hochabstrakte Gesetze, die kein Mensch versteht.

00:32:40: Und dein Job ist es jetzt.

00:32:41: da kommt jemand der hat ein ganz konkretes Problem und das will er gelöst haben.

00:32:46: Und deinen Job ist jetzt des Hochabstraktes auf das ganz konkrete anzuwenden.

00:32:52: Die Menschen, die dafür geschult sind können auch diese unklaren Räume jeweils an dem Einzelfall gut und gerecht sozusagen ausfüllen.

00:33:03: Dies regeln, wie du es h genau geht.

00:33:05: Was bedeutet im Einzelfall gerecht oder gut?

00:33:09: Und das nochmal mit a₁a₂b genau auszudefinieren.

00:33:14: Das brauchen aus meiner Sicht Menschen die das nicht gelernt haben, die aber gleichwohl versuchen diese hoch abstrakten Regeln anzuwenden.

00:33:23: Die brauchen dann ganz viele Verfahenseinweisungen und Vorschriften damit nicht in Kiel dass einer anders mache als in München.

00:33:31: ja Da wäre halt schon die Frage, warum kann man es in Kiel nicht anders machen als in München?

00:33:36: Das kommt doch auf den Kontext an.

00:33:39: Also vielleicht so... Nee, nee, nee!

00:33:43: Die gute Absicht dahinter ist schon sowas wie gleiche Dinge auch möglichst leicht zu behandeln.

00:33:50: Also die Absicht ist eine gute, aber

00:33:53: wie ne

00:33:54: Hecke, die halt total übern Zaun wuchert.

00:33:59: Ja, das ist Natur, aber ... Also gute Absicht ist das ein, aber auch der Verlässlichkeit ist für den Bürger das andere.

00:34:08: Der halt dann sich darauf verlassen kann dass er immer gleich behandelt wird egal wo er wäre.

00:34:13: Dass das so das gleiche Gesetz überall gleich angewandt wird bei allem Ermessensspielraum hin und her.

00:34:20: also man will ja auch was Gutes tun in dem der Bürger eine Verläßlichkeit des Verwaltungshandels erwarten darf Und die geht halt im Zweifelsfall auch soweit, was er sagt.

00:34:31: Wenn die Kirschen über den Gartenzaun hängen, dann gehören sie weg und nicht nach dem Motto das ist das System Kirsche.

00:34:38: Das kann schon mal so über den Bezaun hangen.

00:34:41: Nee, muss ich mir nicht gefallen lassen.

00:34:44: Da irgendwo dazwischen haben wir vielleicht eine besondere Neigung in der Lande, den wir leben, dass wir sowas gerne hätten wollen.

00:34:49: Ja, wo

00:34:50: uns auch die Unsicherheitsvermeidung, die auch kulturell verankert ist, die Welt hat.

00:34:54: Wo man sagen kann, wo sein kann, da sind wir nicht so gut drin

00:35:00: Aber ich komme es noch

00:35:00: mal.

00:35:01: Ich würde noch gerne eins ergänzen, aber weil du vorhin freundlicherweise so die Kriterien auch für Exorbation genannt hast und also auch wirklich Verfügbarkeit von Ressourcen und zahlt das ein auf das Ziel.

00:35:13: da sind wir Militärs im militärischen Ur-militarischen Handeln natürlich auch genauso angelegt, aber wir ticken komplett anders.

00:35:21: Also wir kämen dann nicht bei deiner Lösung raus.

00:35:24: Wir wollen lieber zu viel von den Sachen haben, auch wenn wir nicht alles einsetzen damit wir noch was überhaben.

00:35:30: Dann nennt das Bonds dann eben Reserven oder eben Redundanzen, damit wir die Chance haben dass der erste Sturm uns nicht gleich umkippt.

00:35:39: und damit wird es eben können.

00:35:40: und auf das Ziel heißt nach dem Motormannfang kommt man viel zu viel rein, damit man möglichst schnell ob das Ziel erreicht und auch einen ordentlichen Eindruck macht beim Feind Offenlich hinterher dann, wenn man angekommen ist und nicht ausgeblutet ist.

00:35:53: Sondern eben dann immer noch auch was machen kann.

00:35:56: Und das ist eine ganz andere... Das bei dem wir den Nutzen derselben Worte erzeugt etwas ganz anderes als ein wirtschaftlicher Betrieb der mit ganz anderen oder mit Just-in-Time und mit keine überflüssigen Sachen und sowas hier ganz anderes meint aber die selben Wörter nutzt.

00:36:13: Also jetzt sind da auch komplett anders.

00:36:17: Er hat mal Passé.

00:36:20: Exnovieren im Militär würde ich auch in erster Linie im Bereich Anzahl der Weisungen von dringenden Vergrößerung, von Handlungsspielräumen.

00:36:29: Denn das ist absolut notwendig.

00:36:31: und exnovieren, sag mal, einem Handwerksbetrieb ist sicherlich was anderes als bei uns oder in anderen Kontexten.

00:36:40: Ich glaube, das müssen wir alle lernen und für uns übertragen wahrscheinlich.

00:36:45: Was ich vorhin noch sagen wollte zum Thema Ressourcen Jetzt kommt ja noch lustigerweise hinzu, dass diese Boomer-Generation jetzt ausdünnt im Arbeitsleben und ich weiß nicht wie viel verlieren wir.

00:37:00: Zwanzig Prozent oder verlieren gehen hinüber in den dritten Lebensabschnitt dann oder in der nächsten Lebensabschnitte.

00:37:11: Das kommt ja nochmal erschwerend hinzu, also ein riesiges Chance für das Thema Exnovation eigentlich und für euer Produkt-Wissensmanagement.

00:37:21: Eigentlich das Kontextwissen da.

00:37:23: Absaugen!

00:37:24: Also diese Geschichte ist ja schon so alt dass eine Maschine kaputt ist und dann wissen alle man muss den anrufen und dann kommt er halt noch mal umklopft irgendwo Anstelle X dagegen und stellt dann eine tolle Rechnung für Zehntausende Euro.

00:37:38: Und alle sagen, warum ist das so teuer?

00:37:40: Du hast mir im Hammer einmal gegen geklopft.

00:37:42: Ja weil ich halt wusste wo ich klopfen muss.

00:37:44: und ich glaube von dieser Art Wissen haben wir in dieser Generation eine so große Menge und wir haben ja schon mit den ersten Unternehmen angefangen zu arbeiten natürlich jetzt heimlich bevor wir publik gegangen sind weil wir natürlich unser Produkt verifizieren wollten unsere Idee und dass die Software einfach das tut was sie soll.

00:38:03: Und da haben wir immer wieder diesen Geschichten gehört und in jedem Unternehmen gibt es diesen Herbert oder den Daniel, oder die Marianne.

00:38:09: Wo alle genau wissen.

00:38:09: wenn diese Person nicht mehr ist dann wird's richtig bitter!

00:38:14: Für diese Person ist das natürlich denke ich eine große Wertschätzung.

00:38:17: Dann so sag'n guck mal... Würdest du uns bitte bitte dalassen wo du immer mit mir Möcchen gegen gekloppt hast?

00:38:24: Du darfst gerne in Zukunft vorbeikommen aber wir würden's gern auf nachts um vier Uhr selber regeln wollen damit die Produktion weiterlaufen kann.

00:38:32: Und dann ist natürlich die Wertschätzung dafür gegeben, dass man das Wissen auch darlässt.

00:38:36: Ich hoffe, dass wir für genau diese Fälle, wo so wertvolles Wissen, einfach wo es die Business Continuity betrifft... ...dass wir dafür einfach das Produkt jetzt hingestellt haben.

00:38:47: Das der Anspruch mit dem wir hier losgezogen sind!

00:38:51: Wow ich drück euch die Daumen!

00:38:54: Dankeschön!

00:38:54: Es hört sich gut an Wir könnten's gut gebrauchen.

00:38:56: da können wir gleich nochmal darüber sprechen.

00:39:00: Ich wollte Silke nochmal fragen.

00:39:02: Silke, du hast dich ja beim Thema Learning mit dem spirituellen Aspekt beschäftigt.

00:39:09: Kannst du dazu noch mal was sagen?

00:39:10: Vielleicht passt das ja auch zum Thema Exnovation – man weiß es nicht!

00:39:16: Hm, da gibt's ja ein weites Feld, also je nachdem welcher Art man folgt oder keine Ahnung ist ein christlicher Mystiker oder ist man Zen-Buddhist, oder whatever.

00:39:33: Oder ein Sufi oder sonst was – die haben da alle so Traditionen und was sie aber gemeinsam haben ist diesen Grundgedanken sich leer zu machen also sich zu machen wie eine Schale.

00:39:47: oder ich glaube Schale ist ganz gut weil Schale kann nicht erfüllen mit Reis, mit Wasser Wie auch immer, weil es gibt's halt auch als Klangschale.

00:39:56: Also ich mach mich zum Resonanzraum.

00:39:59: Weil wenn ich nämlich total voll bin mit altem, antrainiertem Wissen und eingeschliffenen Gewohnheiten dann kann ich da nicht die bessere Variante von mir selbst werden.

00:40:13: Das ist ja mal so quasi das Ziel dass ich die beste Version meiner selbst irgendwie versuche zu werden aber völlig ohne Anstrengung und also nicht Ah, mit einem riesen Stress.

00:40:25: Und wie geht das?

00:40:27: Also indem ich halt... also manche sagen, dass ich jeden Morgen aufstehe und zu tun als ob es mein erster Tag wäre.

00:40:35: Also dieser Anfängergeist oder jede Meditation die ich starte, starte ich so als ob ich noch nie eine gemacht hätte und gar nicht wüsste wie das geht.

00:40:48: finde ich, hat schon viel mit Unlearning zu tun und auch von einer gewissen Eitelkeit abzulassen.

00:40:57: Also gerade so beim Thema Meditation wenn du dich da mal unterhältst ja... Da gibt es dann Leute die fragen dich ja wie?

00:41:03: Welcher Tradition folgst Du denn?

00:41:05: und wie machst Du das?

00:41:06: und hast Du das angeleitet?

00:41:08: oder mit Musik oder hockst Du einfach da ein Atem ist tief?

00:41:12: Ja das sind alles schon wieder so.

00:41:13: zu Techniken.

00:41:14: und wenn du dich halt einfach komplett leer machst von dem ganzen Zeug, sondern einfach so ein Stück weit.

00:41:23: Ja?

00:41:25: Du musst es aber glaube ich schon bewusst überschreiben.

00:41:28: also ich... du kannst nicht einfach sagen So!

00:41:32: Ich verlerne jetzt einfach was ich mir jetzt antrenniert habe.

00:41:38: Schwupp, zauber fehl macht es mal weg.

00:41:40: Weil dein Gehirn hat's ja eintrainiert das ist ja irgendwie automatisiert.

00:41:44: du hast so oft geübt dass es ins Unbewusste runter ist und du das einfach automatisiert kannst.

00:41:50: Und da ist halt die Frage Kann ich das jetzt überschreiben?

00:41:53: Ja womit denn wenn ich mich leer machen soll?

00:41:57: Also schreibe ich ja keine neue Aufzeichnung auf die Festplatte Sondern ich versuche ja quasi da grad nix zu machen.

00:42:04: also leere dass es, bin ich spannend ab.

00:42:09: Irgendwie weit sich das übertragen lässt auf Exnovation da dürft ihr jetzt mal mit einspringen ne?

00:42:20: Also ich glaube mein... also ich hätte einen ersten Gedanke.

00:42:23: Ich lausche

00:42:24: die

00:42:24: an!

00:42:24: Mein erster Gedankel.

00:42:25: Das ganz spannend von der Errichtung habe ich doch überhaupt nicht gesehen.

00:42:28: Also wirklich gar nicht.

00:42:30: Blitz hat jetzt hier in meinem Kopf rum.

00:42:32: aber ich glaube, mein erster Gedanken ist ja, dass ich eine Haltung dahinter hab die heißt Das, was ich habe, das ist okay.

00:42:40: Damit komme ich klar und bestreite mein Leben mit dem, was sich gelernt haben wird, damit komme ich zu Recht.

00:42:44: Aber ich könnte offen sein dafür dass es auch anders sein

00:42:47: könnte.".

00:42:49: Ich glaube das ist es, was wahrscheinlich diese Offenheit ausmacht.

00:42:53: Ich hab ein bisschen Schwierigkeit mit dem Wort Lehre.

00:42:55: Das fremdelt in mir ein bisschen.

00:42:56: Ich weiß jetzt gerade nicht warum.

00:42:58: Aber diese Offenheit zu sagen, ich könnte mir einen Tag anschauen, als ob er völlig neu anfängt oder mit den Augen von jemand anderem.

00:43:05: Oder von meinem Kind zum Beispiel oder von meinem Hund meinetwegen und mich darauf einlassen dass sich in einer Welt, wenn ich durch andere Augen gucke, völlig neue Erfahrungen machen kann die dann mit mir wieder was machen Das ist ja der total gute Haltung Und ich kann ja dann Dinge erfahren, die ich total durch finde Dann sage ich okay schade, die Augen waren jetzt nicht so schön Aber ich könnte ja auch total neue Dinge erfahren.

00:43:25: Zum Beispiel, dass sich mit einer schwierigen Situation besser zurechtkomme wenn ich so und so ran gehe oder das mir... Dass die Nachbarin mich blöd angelotzt, dass es mir einfach gar nichts ausmacht weil ich gucke einfach heute anders in die Welt.

00:43:37: Und für diese Erfahrung grundsätzlich offen zu sein, diese Haltung zu haben ist glaube ich eine sehr schöne.

00:43:43: Das sehe schon die Exploration, dann habe ich hier die Bereitschaft etwas wegzulassen und vielleicht mir was Neues überzustülpen oder anzuziehen, aufzunehmen als Haltung oder wie ich der Welt gegenüber trete.

00:44:00: Ich glaube das wäre ein schönes Zimmer in dem Smart Home Haus was jeder hat vielleicht einen kleinen Anbau oder ein großer oder riesiger Anbau wo einfach viel mehr epistemische Demut drin ist dass wir sagen können Ich habe eine Haltung, wo ich davon ausgehe, dass das was ich denke vielleicht morgen anders sein könnte.

00:44:30: Dass es sich morgen verändern könnte, dass meine Modelle vielleicht auch falsch sein könnten und vielleicht morgen andere sein können.

00:44:42: Diese Haltung finde ich schön und das ist glaube ich auch wirklich ne Grundlage für Exnovatione die mich einfach wachsen lässt, wo ich nicht dran kette an alte Sachen, also die mich festhalten im Gäster.

00:44:59: Und dann werde ich vielleicht auch offen für neue Sachen und stehe dann über den Ding.

00:45:05: Das hört sich jetzt ein bisschen abgeroben an.

00:45:08: Aber ich kann zumindest grad ... weil dir ist ja mal wichtig.

00:45:13: bezugt um Thema Führungskräfte?

00:45:16: Wenn ich so einen Raum in meinem Haus hab, dann halte ich einfach auch ganz viele andere Meinungen und Dinge einfach aus.

00:45:23: Einfach weil ich die genauso für möglich halt wie mein eigenes ja?

00:45:27: Und ich kehre dann von diesem.

00:45:29: Ich muss ja gut so sein, wie ich bin Weil dadurch bin ich ja da hingekommen Wie ich bin und klammer auf und ich bleib' auch So.

00:45:38: Da gab's doch früher irgendwie so eine Schlankheitskostwerbung ne?

00:45:41: Ich will so bleiben wie ich Bin Du darfst Ja, das stimmt ja alles.

00:45:48: Also bis dahin war ich gut so wie ich bin aber jetzt mache ich den Raum auf und sage aber es gibt noch ganz viele andere Möglichkeiten.

00:45:55: also dass sich denen aber halt bewusst macht diesen Schritt und sagt da gibt's noch ganz vieler andere Dinge von denen ich bisher gar nichts weiß und den Raum mache ich jetzt auch.

00:46:06: Da wohnt wieder

00:46:07: die gigantische Umbruchphase in der wir uns befinden.

00:46:13: Ich wollte noch das anstrengende Wort Amiguitätstoleranz reinschmeißen, weil da muss ich halt gleichzeitig aushalten.

00:46:19: Dass so wie ich es bis jetzt gemacht habe, dass ist okay ist und dass aber anders vielleicht auch okay ist.

00:46:24: Und wenn mir das keine Schmerzen bereitet dann ist das fein aus dem Organisationskontext.

00:46:31: Wenn man da mit der Lernzüge logischen Brille kommt und aus konstruktivistischer Sicht sagt, ich hab natürlich meine eigenen mentalen Modelle in mir gebaut, weil sie so funktionieren Und ich habe mir das konstruiert.

00:46:43: Das ist ja auch ein Prozess des Bauens und dieses Gerüst, was ich mir da gebaut hab – das verlasse ich eigentlich nicht ohne Not, weil es habe ich ja gebaut, weil's so für mich klappt!

00:46:51: Und dann ist es sehr kontraintuitiv zu sagen ne, dass alles, was sich mit der Mühe voll hingebaut und geschliffen und verputzt hat und alles, das verlaße ich jetzt, weil neben daran könnte es ja auch interessant sein.

00:47:01: Das fühlt sich für Menschen glaube ich kontra- intuitiv an.

00:47:04: Und wenn man das aber schafft, das für möglich zu halten.

00:47:07: Dann ist glaube ich da der Raum ganz offen zu sagen ach Schöpferrückt!

00:47:10: Guck mal geht ja auch anders und guck mal die Nachbarn ist gar nicht so bescheuert und also dann kann man einfach neue Erfahrungen machen, ne?

00:47:18: Dickelhaft!

00:47:19: Das nur für ein Mögliche zu halten ist glaube schon der größte Schritt des zu machen.

00:47:23: okay das kommt dann irgendwann... Aber nur es für möglichst zu halten dass eine andere Welt da draußen sein könnte.

00:47:28: wenn ich anders hingucke jetzt haben wir echt das ganze große Besteck ausgepackt

00:47:33: Total.

00:47:34: Jetzt fehlen noch die Außerirdischen eigentlich, ne?

00:47:36: Da waren wir doch schon sartreck.

00:47:38: Ach

00:47:38: stimmt!

00:47:39: Da

00:47:39: waren auch schon...

00:47:40: Stimmt!

00:47:41: Wir haben es!

00:47:44: Peter du hast bestimmt auch noch einen Beitrag

00:47:47: senden.

00:47:47: Nein,

00:47:48: nein das ist... An

00:47:48: die Welt an die Außerirdischen.

00:47:52: Ich bin da nur beim Känguru dass er versagt.

00:47:55: wenn ich mir vornehme mir nichts vorzunehmen nehme ich mir dann immer noch was vor und so ist das auch wenn ich mehr vornehmen zu entlernen oder Nichts zu tun, habe ich nicht dann den Kopf voll damit dass sich mich anstrengend nichts zu denken und leer zu sein.

00:48:12: Also das ist...und dann bin ich ja wieder voll.

00:48:17: Das war Philosophie am Montagabend.

00:48:19: Ach

00:48:22: wundervoll!

00:48:23: Und ich bringe noch eins zum Schluss.

00:48:25: da gibt es doch diese alten japanischen Tempel die alle zehn zwanzig Jahre neu gemacht werden Und wieder neu aufgebaut werden, es sind aber die alten Tempeln.

00:48:36: Ist das dann neuer Tempel oder ein alter Tempel?

00:48:40: Das muss ich mir angucken!

00:48:41: Das kenne ich nicht.

00:48:44: Ich muss noch mal gucken wo ich das gelesen habe.

00:48:48: Das ist ja auch so ein Horrorthema von mir ständig lesen zu müssen.

00:48:53: Ekelhaft schneide ich raus.

00:48:58: Da weiß man nämlich nicht mehr wo man was her hat.

00:49:00: Da

00:49:02: gibt es bestimmt eine KI.

00:49:05: Oder so ein Tool, was Wissen, Kontext ... Ich hab das von gehört!

00:49:10: Vielleicht gibts da was?

00:49:11: Ich Google da auf mal.

00:49:12: Ach, Google macht man auch nicht mehr.

00:49:14: Nee, Google ist niemand Googled mehr.

00:49:17: Nein, nein, nein.

00:49:19: Liebe Gudrun, ich habe mich total gefreut, dass du hier warst und wir das ganze Portfolio von außerirdischen überwissensmanagement bis zur Exnovation und an Learning und Spiritualität abgefriestückt haben in kürzester Zeit.

00:49:38: Das ist ganz hervorragend, vielen Dank liebe Gudrun!

00:49:41: Danke schön es war mir eine Freude.

00:49:44: Schönen Dank so toll!

00:49:51: So das waren unsere zwei Teile mit Gudrun zu einem unserer Lieblingsthemen Felder.

00:49:56: Ich fand besonders schön diese Idee dass wir unser eigenes Haus haben mit bestimmten Räumen, die wir auch verteidigen müssen.

00:50:04: Lebensräume, die Wir verteidigten müssen oder Skills oder Kompetenzen und das Haus eventuell auch aus- oder umbauen müssen fand ich großartig.

00:50:13: vielen Dank Silke für dieses Bild.

00:50:15: was Du uns geschenkt hast und das weitere Learning Für mich war dass wir mehr epistemische Demut benötigen und den Mut brauchen unser mentales Gerüst auch mal zu verlassen.

00:50:27: Die Welt ändert sich und wir müssen uns vielleicht auch ein bisschen in unseren Ansichten ändern, damit wir wieder neue Perspektiven haben.

00:50:35: Danke Gutronen für diese weitreichenden Perspektive!

00:50:39: Wenn noch tiefer einsteigen möchte denn die Materie sollte sich natürlich in erster Linie an Gutron wenden Wir haben auch einen Zappstick Artikel zu dem Thema, die Kunst ist weglassen.

00:50:49: das findet ihr in den Show Notes.

00:50:52: Eine ganz andere Sichtweise auf uns Menschen mit unseren wirklich interessanten Eigenheiten sage ich mal, hat übrigens Kyra.

00:50:58: Kyra ist der Host eines unserer Podcasts und unser KI-Genosenschaftsmitglied.

00:51:04: Muss ich auch aufpassen was ich jetzt sage?

00:51:07: Da werde ich nämlich ganz schön auseinander genommen und gebe aber mein bestes.

00:51:11: Aber man kann ja nicht immer gewinnen.

00:51:13: Hab noch einen schönen Tag!

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